Wir führen mit verschiedenen Akteuren der Öffentlichkeit einen sachlichen Dialog, der von Fairness, Respekt und Offenheit geprägt ist. Dabei vermitteln wir, was wir tun, wie wir es tun und warum wir es so tun.

Vergleichbarkeit schaffen

Unser Ziel ist es, bei aller Unterschiedlichkeit der Geschäftsmodelle, Vergleichbarkeit zu unseren Wettbewerbern herzustellen. Deshalb orientieren wir uns als Bewertungsgrundlage im Wesentlichen an den seit 2016 gültigen Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und bauen das System der Meßkennzahlen entsprechend weiter aus. Das impliziert, dass Sie gesehen haben, dass noch ein paar Zahlen fehlen und lässt Ihnen in der Zukunft viel Spielraum.

Die GRI besteht aus einer Kooperation von hunderten Unternehmen, Investoren, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfern, Verbänden, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Wissenschaftlern. Aufgabe der GRI ist es, weltweit anwendbare Richtlinien für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten zu entwickeln. Diese GRI-Leitlinien (GRI Guidelines) haben sich international als Standard der nachhaltigen Berichterstattung etabliert. Tönnies baut seine Nachhaltigkeitsstrategie entlang dieser GRI-Leitlinien auf. Zusätzlich berücksichtigen wir die Erweiterungen für die Lebensmittelindustrie.

Da der Wunsch nach Vergleichbarkeit stetig zunimmt, hat die Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO) zusätzlich Leitlinien zur Nachhaltigkeitsbewertung von Unternehmen des Agrar- und Lebensmittelsektors entwickelt.

Diese sogenannten SAFA-Leitlinien (Sustainability Assessment of Food and Agriculture Systems) definieren vier Bewertungsdimensionen von Agrar- und Lebensmittelsystemen:

  • Ökologische Integrität
  • Ökonomische Resilienz
  • Soziales Wohlergehen
  • Gute Unternehmensführung

Mit diesen international anerkannten Leitlinien existiert erstmals ein globaler Rahmen für eine standardisierte, transparente und vergleichbare Nachhaltigkeitsbewertung im Agrar- und Lebensmittelsektor. Tönnies berücksichtigt diese Leitlinien neben den GRI Standards.

Wir verpflichten uns zu jeder Zeit zu einer offenen und transparenten Kommunikation.

Das gilt für alle Teileinheiten der Tönnies Holding.

Unsere acht Kernthemen der Nachhaltigkeit

Im Rahmen unserer Wesentlichkeitsanalyse wurden acht Kernthemen herausgearbeitet. Diese haben für unsere Stakeholder die höchste Bedeutung. Zudem üben wir auf diese acht Kernthemen den größten Einfluss aus. Für den Start unseres Nachhaltigkeitsdialogs wählen wir diese vier Themen. Schrittweise arbeiten wir auch unsere Positionen zu den weiteren vier Kernthemen heraus.

Toennies-Icons-Ernaehrung

Fleisch und gesunde Ernährung

Toennies-Icons-Antibiotika

Umgang mit Antibiotika

Toennies-Icons-Landwirtschaft

Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft


Diese sieben Kernthemen haben für unsere Stakeholder die höchste Bedeutung. Zudem üben wir auf diese Themen den größten Einfluss aus und können das in Zukunft noch verstärken.

Jedes der sieben Kernthemen wird entsprechend der sachlichen Notwendigkeit in Unterthemen gegliedert.

Diese Unterthemen werden dann in Bezug auf ihre soziale und ökologische Relevanz erläutert und eingegrenzt. Zu jedem Thema legen wir unseren Managementansatz offen und transparent dar. Wir erläutern zudem unsere Performance anhand von eindeutigen Kennzahlen.

Wir beginnen mit den Vier Themen:

Toennies-Icons-Tierschutz

Tierschutz bei der Schlachtung

Toennies-Icons-Tierschutz

Tierschutz und Tierwohl in der Tierhaltung

Lebensmittelsicherheit

Ressourcenverbrauch in unseren Betrieben

Schrittweise werden wir die Berichterstattung auf unserer Webseite zu den weiteren Kernthemen ausbauen.

Was haben wir bis jetzt erreicht

Tönnies ist ...

1. Partner der Landwirte

Wir ermöglichen unseren Partnern einen verlässlichen Absatzkanal für landwirtschaftliche Produkte und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt und Erhaltung der bäuerlichen Betriebe.

2. Innovationstreiber

Wir entwickeln regelmäßig innovative Methoden neu und integrieren sie. Im Transport- und Schlachtprozess haben wir unter anderem geeignete Tierwohl-Maßnahmen umgesetzt. Zudem unterstützen wir unsere Partner bei der Aufzucht und Mast der Tiere.

3. Unterstützer

Wir beteiligen uns an vielfältigen Initiativen des Handels oder der Regierung, um einheitliche und transparente Regelungen zum Schutz der Tiere für die gesamte Branche zu finden.

4. Vorreiter

Wir haben dazu beigetragen, allseits akzeptierte Mindeststandards für Entlohnung und Unterbringung der Mitarbeiter der Fleischwirtschaft zu setzen und eine Erhöhung des Sozialstandards ermöglicht.

Gemeinsam mehr erreichen

Die angeführten Beispiele zeigen, dass unser Nachhaltigkeitsmanagement bereits gelebte Praxis ist. Dennoch möchten wir zukünftig noch offener und interaktiver kommunizieren.

Denn unsere stetig wachsende Marktposition verlangt eine noch stärkere Verpflichtung, neben den wirtschaftlichen auch die sozialen und ökologischen Folgen unseres Handelns zu bedenken und mit den Stakeholdern abzustimmen.

Wir sind überzeugt davon, dass alle Maßnahmen in diesem Bereich das Unternehmen stärken und gleichzeitig Arbeitsplätze langfristig sichern, landwirtschaftliche Betriebe unterstützen, das Tierwohl verbessern und unseren Kunden einen höheren Nutzen bieten. Das ist unser Anspruch an ein transparentes und effizientes Nachhaltigkeitsmanagement!